Kategorie - Wettbewerbe  
  >> Wettbewerb Grafenstein Hindin
    Jahr:2009
Wvznr: 652
Wettbewerbsarbeit Aussenfassade Veranstaltungszentrum Grafenstein
Juryprotokoll 5.8.2009:
Konzept Tomas Hoke:
Unter dem Konzepttitel „ hindin“ bezieht sich das Projekt ebenfalls auf die Westfassade des Veranstaltungstraktes inklusiver eines Farbkonzeptes für das gesamte Areal. An der nur durch einen Lieferantenzugang unterbrochenen Außenfläche des Festsaales wird eine Stahl- Licht -Skulptur in der Form eines kapitalen Hirschgeweihes (Maße 3,5 x 4,4 m) angebracht, an deren verzweigten Enden sich weiße Lichtelemente (LED) befinden. Die Rohrkonstruktion ist gebogen und rauh geschliffen, in ei ovales Farbfeld eingeschrieben und ist so positioniert, dass die beiden vorhandenen funktionslosen Fester als Augen (Lichter) der Jagdtrophäe gelesen werden können. Die thematische Verbindung zwischen Kronleuchter und Jagdtrophäe stellt eine Referenz an die Funktion des Gebäudes als Fest- und Kulturzentrum dar. Die energieautonome Lichtskulptur wird mittels Photovoltaik gesteuerte und das weiße Licht der Sprossen mit einer Zeitschaltuhr geschalten. Das rotrote Oval des „ Geweihschildes“ soll sich laut Konzept des Künstlers auch als Wandfarbe des Gasthauses Hambrusch wieder finden, wobei die Gesimse und die Hohlkehlen des Gebäudes den warmen Grauton des Veranstaltungstraktes aufnehmen sollen. Mit dieser farblichen Gesamtgestaltung wird ein optimaler Übergang von bestehender Bausubstanz zum Neubau erzielt. Die Jury hat nicht zu letzt die besondere Signalwirkung der künstlerischen Arbeit überzeugt. Die Kombination von Metall (in hochwertiger technischer Ausführung)und Licht gewährleistet perfekte Sichtbarkeit, Unverwechselbarkeit und Wirkung bei Tag und Nacht. Die Assoziation zu einem festlichen Kronleuchter und der gekonnte Umgang mit Architektur und Farbe, haben den Ausschlag dazu gegeben, dieses Projekt mit hohem Wiedererkennungswert für Bevölkerung und Durchreisende als Siegerkonzept zu jurieren.





 
 
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