Kategorie - Lichtarbeiten  
  >> Superposition :licht+
    Jahr:2003
Wvznr: A511
Ausstellung mit Victoria Coeln Tomas Hoke Cornelius Kolig Pepi Öttl Stefan Pfeistlinger Werner Reiterer Wilhelm Scherübl Dusty Sprengnagel
Kurze Tage.
Gut für eine Ausstellung die dem Medium Licht gewidmet ist. Künstliches Licht.
Mit dem Licht ist es wie mit dem Wasser: essentiell als Werk- und Wirkstoff flüchtig, als Anmutung zur Poesie unüberblickbar.
Licht ist Verlockung, Verführung; Köder und Falle; brennt sich in die Netzhaut; erhöht Botschaften in magische Sphären; löst Wände auf, verwandelt Räume, zerhackt Dimensionen, evoziert Bewegung, durchleuchtet, projiziert Reales und Imaginäres, ist da und dort ? gleichzeitig und unfassbar schnell.

Die Zumutung, der Natur eine Tagesverlängerung entgegen zu setzen hat gleichzeitig mit der elektrischen Erweiterung unseres Lebens eines bewirkt: Wir müssen wach bleiben. Unsere Lebendigkeit bezieht ihre Energie aus dem Licht ? da kommen wieder unsere pflanzlichen Eigenschaften ans Licht!

Lichtkunst will mehr als beleuchten ? will erleuchten. Möchte die Aufmerksamkeit auf sich oder anderes richten, stärker als ein Farbfleck auf einem Bildträger es je könnte. Schnell und kräftig. Will verwandeln und verführen. Spielt in beide Richtungen: ist selbst Objekt oder macht anderes dazu.

Diese Ausstellung versammelt KünstlerInnen, die einige Facetten des künstlerischen Gebrauchs des Mediums Licht repräsentieren: vom architektonischen Ansatz über Animation und Projektion, bis zu Installationen und Bildwerken.


Lichtquanten - Wellen oder Teilchen, oder eben beides, bilden die Überlagerung für die 1. Superposition :licht+.
Eine Ausstellung, die künstliches Licht im klassischen Sinn künstlerisch einsetzt. Hier wird die scheinbare Materielosigkeit des Lichts als Werkstoff in unterschiedlichen Zugängen bearbeitet: Vom Einsatz als Beleuchtungsmittel bis hart an die Grenze zur metaphysischen Inszenierung geht der Bogen des Konzeptes.


Die KünstlerInnen dieser Ausstellung bespielen den Außen- und Innenraum des Hauses.

Tomas Hoke, Kurator



 
 
impressum | datenschutzerklärung | 2004 - 2021 tomas hoke